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Scheckübergabe

 

Nach der tollen Aktion mit selbst genähten Corona-Schutzmasken der Pink Pearls (eine Sportgruppe mit der Diagnose Brustkrebs) mit einem Erlös von 1425 € im Frühjahr 2020 näht Katja Otten, Übungsleiterin „Sport nach Krebs“ in ihrer Freizeit aus alten Mangeltüchern und -leinen viele tolle Dinge zur Vermeidung von Abfall. Dabei entstehen unter Zuhilfenahme von Siebdruck nachhaltige Brot- und Gemüsebeutel, Wärmekissen, Ofenhandschuhe und mehr. Längst hat sich daraus ein kleines Gewerbe entwickelt. Frau Otten wird inzwischen von zwei Damen der Pink Pearls unter dem Motto „Nähen als Therapie“ unterstützt. 10 % des Verkaufserlöses spenden die Damen regelmäßig an den Verein Hilfen für Krebskranke.

 

Am 5. August 2021 übereichte Katja Otten nun offiziell einen Scheck über die Gesamtsumme von 1.800 €, der durch die Maskenaktion und die Gaenskatl-Spenden zusammenkam, an den 1. Vorsitzenden des Fördervereins Prof. Dr. Uwe Martens.

Nähen für den Förderverein

Mit 1425 Euro unterstützen die Pink Pearls, eine Gruppe von Frauen mit der Diagnose Brustkrebs, den Förderverein Hilfen für Krebskranke Heilbronn-Franken e.V.. Eigentlich paddeln die Pink Pearls jede Woche gemeinsam, weil sie wissen, wie wichtig Sport während und nach der Behandlung ist. Viele wissenschaftliche Studien haben längst belegt, dass Sport nach Krebs die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs erheblich senkt.

 

Während des Corona-Lockdowns jedoch waren gemeinsames Paddeln oder Gymnastik in der Gruppe nicht möglich. Gymnastik Leiterin Katja Otten hatte die Idee,  stattdessen in der frei gewordenen Zeit Mund-Nasen-Bedeckungen zu nähen – jene Masken, die in der Corona-Pandemie dringend gebraucht werden, weil sie den Träger selbst sowie seine Mitmenschen schützen. Über 14 Frauen der Pink Pearls trafen sich deshalb – unter strenger Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften – im Hof von Familie Otten und schnitten Stoff zu, nähten die Stücke gekonnt zusammen und bügelten die fertigen Masken.

 

An verschiedenen Verkaufsstellen fanden die handwerklichen Unikate reißenden Absatz. In Heilbronn waren sie bei Seifen Reinhardt im Angebot und am Erdbeerstand vom Hofladen Frank an der Oststraße. 

 

Nach wie vor sind die Masken bei der psychoonkologischen Beratungsstelle an der Moltkestraße sowie bei Friseur Marika in Heilbronn-Horkheim zu kaufen. Der Erlös ist ebenfalls für den Förderverein bestimmt. 

Stiftung unterstützt Krebsberatungsstelle

Die Arnfried und Hannelore Meyer-Stiftung unterstützt für weitere drei Jahre die Psychosoziale Krebsberatungsstelle in der Heilbronner Moltkestraße.  „Mit der Spende von 42 750 Euro können wir unser psychoonkologisches und das psychosoziales Angebot weiter aufstocken und erweitern. Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Professor Uwe Martens, Direktor der Klinik für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin der SLK-Kliniken und Vorsitzender des Vereins Hilfen für Krebskranke Heilbronn-Franken. „An der stetig wachsenden Inanspruchnahme unserer Beratung sehen wird, dass es in der Region einen steigenden Bedarf an unabhängiger Hilfestellung, Beratung und Aufklärung für Krebskranke und deren Angehörige gibt.“ Neben der Einzelberatung werde auch die Informationsarbeit in Veranstaltungen, Gruppen und Publikationen immer wichtiger.

Die Arnfried und Hannelore Meyer Stiftung unterstützt die Krebsberatungsstelle seit 2017. Vorstand Dr. Hansjörg Elzer: „Ich schätze die Arbeit der Krebsberatungsstelle sehr und unterstütze sie gern. Ich weiß, wie unverzichtbar ihre Hilfe für die Erkrankten ist.“ 

Telefon

07131 477788

E-Mail

info@hilfen-fuer-krebskranke.hn
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